Fahrzeugwartung

 

 

Nicht nur die realen Züge müssen gewartet werden, auch die Modellzüge. Räder werden schmutzig, Zahnräder trocknen und Züge werden staubig.

Reinigung, Schmierung oder Staubsaugen müssen regelmäßig erfolgen. Der Austausch von Teilen erfolgt im normalen Gebrauch kaum. Das Ersetzen von Kohlebürsten war in meiner Kindheit ein häufiger Begriff. Dies ist heutzutage kaum noch notwendig. Ich habe aber Geschichten von Kohlebürsten gehört, die nicht genügend Kontakt hatten. Federn schienen die Kohlebürsten nicht mehr gegen den Kollektor zu drücken, Funken entstanden und der Decoder brach aus.

Bei älteren Lokomotiven habe ich Motoren, Getriebe oder komplette Rahmen ausgetauscht.

Siehe auch die Seite: Neues Fahrwerk Ge 4/4 II

Sauber halten

 

Zuallererst die schmutzigen Räder. Es ist zunächst wichtig, die Schienen so sauber wie möglich zu halten, siehe Seite Schienenreinigung.

Es kann jedoch nicht verhindert werden, dass die Räder gereinigt werden müssen. Einmal im Jahr wenig genutzt, etwas häufiger regelmäßig gefahren.

Die Reinigung ist mit einem Wattestäbchen mit Waschbenzin auf rotierenden Rädern einfach. Ich habe eine E-Lok auf die Stromabnehmer gelegt, andere Loks in ein Schaumbett. Ich habe ein kleines Stück Schienen, das von einem normalen Gleichstromtransformator mit Strom versorgt wird (der Lokdecoder muss dafür analogen Strom zulassen, bei Lenz: CV29 auf 14). Wenn Sie dieses Teil gegen einen Radsatz halten, drehen sich alle Räder und die anderen Räder können gereinigt werden.

 

Ganz besonders, wie schwarz das Wattestäbchen nach sauberen der acht Rädern wird.

 

Achtung: Bei den neuesten Motoren des Ge 4/4 I und II das Drehgestell nicht bis zum Anschlag kippen, sondern horizontal halten! Andernfalls kann sich die Kardanwelle lösen.

 

Um dieses Kippen der Drehgestelle zu verhindern, verwende ich zum Reinigen dieser Lokomotiven auch ein U-Profil:

 

 

Nach langer Zeit können die Gänge spürbar trocken werden und das hört man! Die Zahnräder werden werkseitig mit Spezialfett geliefert. Die Erfahrung zeigt, dass zu viel Fett kontraproduktiv ist, austrocknet und aushärtet. Zu viel Fett kann widerstehen.

Besser ist ein Tropfen Öl. Dafür habe ich zu Hause eine Flasche Falleröl. Getrocknetes Fett und Öl können nur entfernt werden, indem das Drehgestell von der Lok entfernt und das Schneckengetriebe und alle Zahnräder mit einer Reinigungsflüssigkeit wie Waschbenzin gereinigt werden.

 

Der alte 705 aus den neunziger Jahren (mit 2 x 3-poligem Motor und scharnierenden Chassis) läuft immer noch sehr gut mit einem Tropfen Öl.

 

Auf der Zügen sammelt sich Staub. An sich nicht so Slim, wenn man es nicht zu lange sitzen lässt. Ich mag keinen staubigen Zug und putze ein paar Mal im Jahr alle Loks und Wagen. Dies geschieht mit einer weichen Bürste und einem dazugehörigen Staubsauger. Nur Stoff zu bewegen ist nicht das, was Sie wollen.

 

Wir älteren wagen und stauben die ab ...... verstehen Sie noch?

Motor, Getriebe oder Drehgestell austauschen

 

Einige ältere Lokomotiven aus den neunziger Jahren mit 3-poligem Motor hatte ich mit einem neuen (Umbau-) Rahmen mit 5-poligem Motor ausgestattet.

 

Der alte 3-pol Motor zentral im Ge 4/4 I und II.

Auf der Motorwelle befinden sich Zahnräder, die die darunter liegenden Wellen antreiben. Die Schneckenräder sind drauf.

Ein solider Antrieb.

Ein neuer Rahmen mit einem großen runden 5-pol Mashima-Motor.

(5-pol Motor der 1. Generation)

 

Die neuen Rahmen mit 5-pol Motoren haben in den ersten Jahren eine deutliche Klangverbesserung bewirkt. Nach längerer Fahrt machten diese Lokomotiven aber auch mehr Lärm. Ich dachte an Verschleiß im Getriebe zwischen Motor und Drehgestell. Neue Zahnräder gaben einige Verbesserungen, aber noch keine leise Lokomotive.

Im Gegensatz zur festen Getriebe mit 3-pol Motor hat der 5-pol Motor der 1. Generation ein Kreuzgelenk zwischen der Motorwelle und einem separaten Getriebe. Dieses separate Getriebe besteht aus zwei kleinen Achsen, die übereinander liegen.

 

In den ab 2019 für den Ge 4/4 I und II gelieferten Rahmen wurde diese etwas wackelige Übertragung erneut geändert. Dort befindet sich das Schneckengetriebe im Drehgestellgetriebe und wird direkt von der Kardanwelle angetrieben. Es bleibt abzuwarten, ob diese Lokomotiven leise bleiben.

 

Mashima 5-pol Motor 1. Generation.

Kurze Achsen mit nur einer Kreuzkupplung treiben Getrieben an.

Der große runde Mashima-Motor und das ausgebaute Getriebe.

Der Mashima-Motor mit den beiden Getrieben.

Das Kunststoffgehäuse besteht aus zwei zusammengebauten Teilen.

 

Bei dem Ge 6/6 II wurde eine andere Lösung gewählt:

 

Der originale scharnierenden Rahmen des Ge 6/6 II ist an der Leiterplatte befestigt. Das mittlere Drehgestell läuft lose.

Im Gegensatz zum Ge 4/4 / II hat diese Lokomotive eine richtige Kardanwelle zwischen den Motor und Getriebe.

Der Motor des Ge 6/6 II ist viel kleiner. Eigenartig für diesen schwereren Sechsachser ...

Aufgrund der Länge ist Platz für eine vollständige Kardanwellenkonstruktion. Die Kunststoffgetriebe, jetzt mit roter Kappe, haben die gleiche Konstruktion wie das Ge 4/4 II.