Neues Fahrwerk Ge 4/4 II

 

Altes Gehäuse auf neuem Fahrwerk.

 

Jetzt 1 Licht hinten rechts am Ge 4/4 II 617.

 

Ab 2019 liefert Bemo seine Lokomotiven der Baureihe Ge 4/4 II mit einem neuen Rahmen, einem neuen Motor, einem NEM660 Stecker für den MTC21-Decoder und mit 3 + 1 Licht (3 vorne, 1 hinten). Die neuen Lokomotiven fahren leise und bieten jetzt auch Platz für einen größeren H0 (Sound-) Decoder.

 

Ich hatte eine Lokomotive mit einem alten 3-poligen Motor aus dem Jahr 1995. Andere waren bereits mit einem 5-poligen Motor ausgestattet. Seit der Veröffentlichung der neuesten Motorengeneration wurden von Bemo keine Umrüstsätze mit 5-poligem Motor mehr geliefert. Ab 2019 lieferte Bemo nur noch moderne Lokomotiven aus der Epoche VI. Ich war gespannt, ob das alte Gehäuse des 617 auch zum neuen Rahmen passt.

Ich kaufte den neuesten 620 mit "RhB-Club" -Werbung, benutzte den Rahmen mit Fahrwerk und verkaufte das alte Fahrwerk mit neue Gehäuse.

 

Der alte 617 und sein Rahmenspender, der 620 (Bemo 1258 181)

 

Nach dem Entfernen dem Gehäuse mit der bekannten Käsespießmethode (der neue Rahmen wurde für Schrauben vorbereitet, das Gehäuse jedoch noch nicht) stellte sich heraus, dass das Gehäuse unverändert war. Der transparente Kunststoffstreifen für die Seitenfenster wurde etwas höher geschnitten. Dies war auch bei Modellen aus dem Jahr 2014 der Fall, um einem seitlichen Sounddecoder Platz zu geben. Der Austausch der Kappen erwies sich als möglich.

 

Ebenfalls neu: Nachbildung der Machinenraumeinrichtung

statt Vorhänge! Aber in einer dunklen Farbe.

 

Die Federpakete (und die Stufen) der alten Modellen mussten auf das Gehäuse geklebt werden. Das bedeutete besondere Vorsicht beim Entfernen des Gehäuse. Siehe Abbildung unten zum Entfernen des Gehäuse vom 619.

 

Käsesticks wurden zwischen Rahmen und Fensterleiste geschoben. Nur dann kann der Rahmen zwischen den an dem Gehäuse befestigten Federpaketen hindurchgehen. Hinweis: Entfernen Sie zuerst die Kupplung(en).

 

Die Federpakete sind bereits am neuen Rahmen montiert. Das ist praktisch, aber ich hatte sie bereits auf dem alten Gehäuse, sodass die Pakete auf dem Rahmen entfernt werden konnten. Sie waren leicht auszuziehen. Die folgenden Bilder zeigen auch deutlich, dass die Nachbildung der Machinenraumeinrichtung die früheren "Vorhänge" ersetzt. Die Nachbildung ist auf dem Foto unten noch unbemalt.

 

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Anstelle einer Glühbirne mit Lichtleitern wurden jetzt  LED-Leuchten installiert, auch im Führerstand. Im Dach wird nur ein Lichtleiter benötigt. Die Führerstände wurden aufgerüstet. Der Lokfahrer fehlt noch.

 

Eine Warnung: Kardanwelle kann sich lösen!

 

Kardanwellen befinden sich zwischen Motor und Getriebe. Die Kardanwelle hat beidseitig eine lose Kupplung. Das notwendige Spiel wird von diesen Kupplungen aufgenommen. Wenn das Drehgestell von Hand zum Anschlag Stillstand gebracht wird, löst sich die Kupplung leicht. Ich hatte das beim Reinigen der Räder. Die Lok muss dann geöffnet werden. Die Kardanwelle befindet sich unter der kleinen Leiterplatte mit den LEDs. Die Lok fährt nach dem Anschließen der Kardanwelle wieder. Dies ist sicherlich eine Schwachstelle dieses neuen Rahmens.

  

 

Der MTC21-Decoder von Lenz hat viel Platz.

Auch hier passt ESU LokSound 5.

 

 

Kleine Änderungen an den Drehgestellen. Die Nachbildung der Kupplungsstange zwischen Drehgestell und Rahmen ist nur in einer Seitenansicht erkennbar.

 

 

Wenn Sie die angezeigten Geräte und Schränke hellgrau streichen, sehen Sie sie hinter dem getönten Glas.

Schade, dass es keine freie Durchsicht gab.

 

 

Links die normale Frontbeleuchtung mit der Einzellampe hinten an der Lok. Rechts mit eingeschalteten Führerstandbeleuchtung (F1).

Jemand sagte mir, dass die LED unter dem Dach durchscheint. Ich habe schwarzes Klebeband im Dach angebracht, um das zu verhindern.

Ich habe auch die Beleuchtung mit den CV-Einstellungen im Decoder gedimmt: CV55 und CV56 haben jetzt den Wert 50 anstelle von 255.