H0m Gleise

(Meterspur im Maßstab 1:87)

 

Eine in meiner Anlage integrierte Bemo Code 70 Weiche mit SMR Weichenverschlussdeckel und noch ohne Weichenstellhebel.

Schotter von Koemo wurde verarbeitet.

 

Bei meiner ehemalige Modelleisenbahn aus den neunziger Jahren habe ich bereits Bemo Code 83 für die verdeckten Gleise verwendet. Bemo-Code 70 wurde auf den sichtbaren Bereichen installiert. Peco Rail war (für mich) noch nicht im Bild. Als ich 2015 anfing mit der zweite Anlage nach Vorbild der RhB, fiel mir die Wahl leicht: genau das, was ich in den neunziger Jahren hatte. Ich würde diese Wahl immer noch für die sichtbaren Bereiche treffen, wenn die Code 70 Gleise von Bemo noch verfügbar wäre. Leider musste der Hersteller, der Japaner Shinohara, die Produktion einstellen. Für die verdeckten Gleise wird meine Wahl für den Bemo Gleise Code 83 nicht mehr empfohlen, abgesehen von Bogen.

 

Ein Vergleich

 

Gleise von Bemo Code 70, Peco Code 75 und Bemo Code 83

Weichen von Peco Code 75 und Bemo Code 70

 

Das Code 70 Gleis von Bemo hat eine niedrige Schiene (70 inch / 100 = 1,7 mm) und kleines Kleineisen. Das Peco Gleis ist etwas höher und schwerer.

Wenn ich mir die schwere Schiene des Fotos unten rechts ansehe, ist das Bild der Peco Schiene recht gut, aber die Schienen sind immer noch zu hoch. Der Bemo-Code 70 hat etwas zu einfache Schienenstuhle. Im Jahr 1990 war Gleis 5 in Filisur sehr leicht! Ich werde mich noch einmal mit Fachliteratur befassen.

Ich denke, der Bemo Code 83 ist in jeder Fall zu hoch.

 

Leichte Schienen in Filisur in Gleis 5 in 1990

Schwere Schienen in Filisur in Gleis 3 im Jahr 2016

 

Ab 2019 wurde Code 70 nicht mehr von Bemo geliefert und es gab keine Alternative. Wenn ich 2019 angefangen hätte, hätte ich mich für Peco entschieden.

Die Qualität der von Bemo gelieferten Code 83 Weichen erwies sich in den letzte Jahre als schlecht (siehe unten), und gebogene Gleise erschienen manchmal schon in der Schachtel grün .

 

Wackelige Bemo Weichen

 

Das nebenstehende Foto gibt einen Einblick in meinem Schattenbahnhof "Stugl-Stuls" mit Code 83 Gleis von Bemo. Die Weichen haben ein isoliertes Herzstück. Der gerade sichtbare Tortoise Weichenantrieb ändert auch die Polarität dieses Herzstücks. Im Laufe der Zeit schienen die Züge an Weichen zu entgleisen. Einige Bemo Code 83 Weichen wurden inzwischen durch Peco Weichen ersetzt.

Das Herzstück der Peco Weiche ist nicht isoliert und bekommt Spannung von der Weichenzungen. Das hat sich als ausreichend erwiesen. Ich konnte den Herzstück jedoch immer noch an die Umschaltung anschließen. Die Tortoise schaltet ohne Kurzschluss. Dies gilt auch für den Code 70 Weichen. Isolier-Schienenverbinder können hinter dem Herzstück angebracht werden.

 

 

Auf diesem Foto sehen wir einer Bemo Code 83 Weiche:

 

  1. Das Herzstück ist manchmal nicht in der gleichen Linie mit den Verbindungsschienen oder ist zu hoch.
  2. Die Verbindungen der Weichenzungen sind hier zu locker.
  3. Die Weichenzunge ragt über die Backenschiene hinaus.


Das Ergebnis ist ein erhöhtes Entgleisungsrisiko.

 

Also dann Peco? Für die Weichen ja, jedoch nicht für gebogene Gleise mit kleinem Bogenradius:

Peco lieferte nur ein Flexgleis. Jetzt gab es einen großen Unterschied zwischen dieser Flexgleis und den Bogen von Bemo. Die Spurbreite, der Abstand zwischen den Schienen, war bei Peco etwas geringer oder genau 12 mm. Bemo's gebogene Gleise hatten 12,5 mm. Dieser zusätzliche Platz wurde benötigt, damit Radsätze durch enge Bogen fahren konnten. Ich habe den Bogen R2 auf nicht sichtbaren Strecken mit einem Radius von 37,6 cm installiert. Alle Züge kamen gut durch. Eine im gleichen Bogenradius gebogene Flexgleis von Peco verursachte jedoch Probleme. Einige Wagen mit Drehgestellen steckten fest oder "stiegen aus". Das ging ab einem Radius von ca. 50 cm gut, aber das war für mich keine Option. Ich hatte keinen Platz dafür. Ohne Bemo Gleis war es nicht möglich!

 

Notwendige Anpassungen Bemo Code 70 Weichen

 

Anpassen der Bemo Code 70 Weiche für digitales Fahren:

Ein Messingstreifen in der Weiche ergab Kurzschluss.

Das digitale System schaltet auch bei einem kleinen Kurzschluss aus.

Der Streifen sollte raus:

  • oben links: die ursprüngliche Weiche
  • in der Mitte direkt unter der Schiene: der entfernte Messingstreifen
  • rechts: Weiche mit entfernten Weichenzungen und Stelldraht
  • links: der modifizierte Weiche

 

Der Messingstreifen verursachte einen Kurzschluss, da die Weichen mit dem Herzstück verbunden sind. Das Messing traf eine Schiene oder eine Radreife mit der falschen Polarität. Auch ohne den Streifen kann eine Radreife einen Kurzschluss verursachen, wenn er auf eine nicht richtig gekrümmte (freiliegende) Zunge trifft. Biegen Sie die Zunge ein wenig und es ist behoben.

Vorteil dieser Konstruktion: Die Weichenzungen können immer entfernt werden. Dies ist besonders nützlich beim Aufbringen von Schotter!